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S-Bahn Landkreis Harburg Foto: S.S.R.

Gute Lebensbedingungen schaffen…

… dass wir hier gerne leben.

Die Lebensbedingungen in unserer Region, von der Versorgung, übers Wohnen und der Mobilität müssen gesichert und verbessert werden; dies benötigt eine zeitgemäße Infrastruktur. Dazu gehören gute Verkehrswege, wie sicher ausgebaute Straßen und Radwege und ein barrierefreier ÖPNV, genauso wie bezahlbares Wohnen, eine gute Ärzteversorgung und dem Bedarf angepasste moderne Kommunikationsmöglichkeiten.

…mit flächendenkendem Breitbandausbau

Die Digitalisierung hat einen hohen Stellenwert für unsere Lebens- und Arbeitswelt und ist daher ein wichtiger Baustein, um unsere Region leistungsfähig und zukunftssicher aufzustellen. Denn der flächendenkende Internetzugang ist für eine moderne Gesellschaft und eine leistungsfähige Wirtschaft erforderlich – die Basis von Teilhabe. Dafür setze ich mich ein!

  • Deshalb ist es wichtig, dass das Land Niedersachsen auch weiterhin in die Digitalisierung investiert, innovative Projekte fördert und so die Kommunen unterstützt.
  • Maßgeblich bleibt, dass die Kommunen bei der Planung und dem Ausbau der Glasfaserinfrastruktur Unterstützung erhalten, wobei der Ausbau unterversorgter Gebiete weiterhin Vorrang haben sollte.
  • Es müssen öffentliche Mittel zur Förderung des Ausbaus längerfristig und somit planbar zur Verfügung gestellt werden.
  • Die flächendeckende 5G-Versorgung muss weiter angestrebt werden.

…mit einem guten Gesundheits- und Pflegesystem

Die bestmögliche Gesundheitsversorgung für die Menschen in unserer Region ist mir wichtig. Dabei steht für mich die wohnortnahe Versorgung im Vordergrund, denn diese muss für alle erreichbar sein. Wenn wir auch zurzeit eine gute ambulante Versorgungssituation vorfinden, besteht die eigentliche Herausforderung darin, diese sicherzustellen und den künftigen Bedarf im Blick zu behalten.

Auch die Pflege muss zukunftsorientiert gedacht werden, denn grade pflegebedürftige Menschen haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Dabei muss ihnen eine bedarfsgerechte Unterstützung zur Verfügung stehen.

  • Dies wurde schon durch den Landkreis Harburg mit der Initiative „Stadtlandpraxis“ in Angriff genommen, doch gibt es hier weiterhin Entwicklungsbedarf.
  • Gemeinsam mit den Kommunen müssen Versorgungszentren für die hausärztliche Versorgung, in Verbindung mit weiteren Angeboten der Daseinsvorsorge, entwickelt und gefördert werden. Hierfür würde sich das Förderprogramm „Gesundheitsregion Niedersachsen“ anbieten.
  • Für eine weiterhin gute Versorgungqualität ist die Förderung von medizinischen Nachwuchskräften entscheidend. Diese muss fortgeführt und ausgebaut werden – z.B. durch ein größeres Angebot von medizinischen Studienplätzen sowie durch eine Erweiterung bei der Vergabe von Stipendien im Bereich Allgemeinmedizin.
  • Um den pflegebedürftigen Menschen ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben, sei es zu Hause oder in der Familie, zu ermöglichen, muss die Pflege gestärkt werden. Doch auch alternative Wohnformen sollten mitgedacht und gefördert werden.
  • Zur Umsetzung dieser Ziele braucht es vor allem ausreichend qualifiziertes Personal. Aber nicht nur Respekt und Anerkennung sind hier wichtig, sondern insgesamt eine Aufwertung des Pflegeberufs. Dazu zählen eine leistungsgerechte Bezahlung und Arbeitsbedingungen, die der Schwere der Arbeit gerecht werden. Ein wichtiger Schritt hierfür wäre eine tarifliche Bezahlung und ein allgemeingültiger Tarifvertrag.

…mit Wohnraum für Alle

Wohnen ist zu einer der großen sozialen Fragen unserer Zeit geworden. Der Anstieg der Mieten und Immobilienpreise ist ungebrochen und macht heute vor keiner Region halt. Der Markt allein ist nicht in der Lage, bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen zu schaffen. Dabei bietet das Wohnen für die Menschen Sicherheit, Zuhause und Lebensqualität, so dass die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum Priorität haben muss. Natürlich haben bei allen Projekten die energetischen Maßnahmen einen hohen Stellenwert. Denn damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für den Natur- und Klimaschutz, aber auch für das Portemonnaie von Hauseigentümern und vielen Mieterinnen und Mietern.

  • Leerstand verhindern! Spekulative Leerstände gilt es zu verhindern. Denn Baugrundstücke und Wohnraum dürfen nicht durch spekulative Weiterverkäufe zur Ware werden und somit ihrem eigentlichen Zweck, dem Ausbau von Wohnraum, entzogen werden. Hier benötigen die Regionen Unterstützung, um effizient dagegen vorgehen zu können.
  • Förderung für Wohnungsbauunternehmen, die bereit sind, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
  • Neubaugebiete müssen einen Anteil von mindestens 30% an bezahlbarem Wohnraum ausweisen – hier sollte auch die Ansiedelung einer Kindertagesstätte und/oder von Senioreneinrichtungen mitgedacht werden.
  • Die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft (KWG) muss bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum unterstützt werden. Hierfür bedarf es nicht nur kostengünstiger Grundstücke, sondern auch förderlicher Rahmenbedingungen.
  • Der soziale Wohnungsbau auf kommunaler Ebene muss vorangebracht werden. Die hierfür vorhandenen Förderungen müssen den heutigen Baupreisen angepasst und somit erhöht werden.
  • Die Nachverdichtung, also das Schließen von Baulücken oder die Bebauung in zweiter Reihe in den Städten und Gemeinden, sollte möglich sein, um neuen Wohnraum zu schaffen. Dies trägt dazu bei, das Wohnen bezahlbar zu machen und gleichzeitig unsere Umwelt zu schützen.
  • Verschiedene Modelle von individuellen Wohnformen und Genossenschaften sollten unterstützt und gefördert werden, damit möglichst viele Menschen die Chance auf Eigentum erhalten.
  • Ein wichtiger Aspekt ist die Ausstattung von Gebäuden mit Photovoltaik und Solarthermie. Diese sowie die energetische Sanierung sollten weiterhin gefördert werden – nicht nur für Neubauten, sondern auch für Bestandsimmobilien. Die benötigten Finanzmittel müssen unbürokratisch vom Land zur Verfügung gestellt werden.

…mit einer guten Mobilität

Dazu gehören für mich gute Verkehrs- und Radwege; denn die Menschen müssen ihre Arbeitsplätze, die Schulstandorte und auch die Orte, an denen sie ihre Freizeit verbringen möchten, auf kurzem Wege erreichen können. Auch wenn die meisten von uns, je ländlicher sie wohnen, auf ein Auto angewiesen sein werden, um zur Arbeit zu kommen, zum Arzt oder zum Einkaufen, muss hier eine Alternative mitgedacht werden. Denn Mobilität ist die Voraussetzung für Teilhabe. Worauf wir achten müssen, ist, dass unsere Mobilität, bezahlbar, klimafreundlich, barrierefrei und zuverlässig ist und bleibt. Dafür benötigen wir einen gut ausgebauten ÖPNV und es müssen alternative Möglichkeiten der Mobilität mitgedacht werden.

  • Eine intelligente Verkehrsplanung, mit flexiblen Ampelschaltungen, tageszeitenbezogenen Parkstreifen und Spurbelegung, sorgt für einen kontinuierlichen Verkehrsfluss.
  • Der Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur muss gefördert werden. Dies ist zwingend notwendig, um die Rahmenbedingungen für Elektromobilität zu verbessern und so eine Alternative zum Verbrennungsmotor zu bieten.
  • Als einen weiteren Baustein für die Mobilität müssen wir alternative Brennstoffe im Blick behalten. Hier bieten sich u.a. Wasserstoffbetriebene Fahrzeuge an.
  • Um den Radverkehr attraktiv zu gestalten, müssen wir in die Radwegeinfrastruktur investieren. Dies benötigt eine bedarfsgerechte Förderung aus Landesmitteln.
  • Das Verknüpfen von Bus und Bahn mit dem Radwegekonzept und ausreichenden Abstell- und/oder Mitnahme-Möglichkeiten der Fahrräder muss erweitert werden. So kann das Radfahren an Bedeutung gewinnen und zu einer guten Alternative werden.
  • Ein ÖPNV mit barrierefrei erreichbaren Bahnhöfen sowie dem Bedarf angepassten Bahn- und Busanbindungen, auch überregional, steigert den Anreiz für Pendler, diesen auch zu nutzen.
  • Ein interaktives Informationssystem muss auf- und ausgebaut werden.
  • Alternative Beförderungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel: Rufbusse, AST, ASM und Stadtbusse, müssen ausgebaut und gefördert werden. Denn sie unterstützen den Individualverkehr und bringen die Menschen auf kurzem Wege an ihre Ziele.
  • Das regionale Schüler- und Azubiticket für maximal 30 Euro im Monat muss gefördert und unterstützt werden.